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Lexikon Arbeitsrecht

Voraussetzung für eine rechtlich einwandfreie, erfolgreiche Betriebsratsarbeit ist es, mit allen arbeitsrechtlichen Begriffen vertraut zu sein.

In diesem für Sie erarbeiteten Arbeitsrechtslexikon finden Sie alle relevanten arbeitsrechtlichen Begriffe von A bis Z. Leicht verständlich und prägnant definiert.

Verschaffen Sie sich einen wertvollen Wissensvorsprung!

Durch die korrekte Verwendung der arbeitsrechtlichen Begriffe beherrschen Sie die wichtigste Voraussetzung, um bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen kompetent mitreden zu können. Klicken Sie die jeweiligen Bereiche einfach an und lernen Sie alle wichtigen Begriffe von Abfindung bis Zeugnis kennen.

 


 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z  Ä-Ö




 
Änderungskündigung
liegt dann vor, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt und gleichzeitig die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Bedingungen anbietet. Der Arbeitgeber sollte vor Ausspruch einer Beendigungskündigung immer prüfen, ob die Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers auf einem freien Platz zu geänderten Bedingungen möglich ist. Ist nämlich ein solcher freier Platz gegeben, ist der Arbeitgeber zur Änderungskündigung verpflichtet, bevor er die Beendigungskündigung aussprechen kann. Das KSchG findet auch auf die Änderungskündigung Anwendung, wenn der Arbeitnehmer bei Ausspruch der Änderungskündigung länger als 6 Monate im Betrieb beschäftigt war und regelmäßig mehr als 5 (für ab dem 01.01.2004 begründete Arbeitsverhältnisse mehr als 10) Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt sind. Teilzeitarbeitnehmer zählen hierbei zeitanteilig wie folgt: Bei einer regelmäßigen  Wochenarbeitszeit bis 20 Stunden mit dem Faktor 0,5, bis 30 Stunden mit dem Faktor 0,75. Die Änderungskündigung kann in Form einer ordentlichen oder außerordentlichen Kündigung ausgesprochen werden. Bei einer außerordentlichen Kündigung muss ein wichtiger Grund (z. B. Diebstahl) im Sinne des § 626 Absatz 1 BGB vorliegen. Gegenüber Arbeitnehmern, die unter den Geltungsbereich des KSchG fallen, darf der Arbeitgeber eine ordentliche Änderungskündigung nur aussprechen, wenn die angestrebte Änderung aus personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Gründen zulässig ist. Lehnt der Arbeitnehmer die angebotene Änderung ab, verbleibt es bei der ausgesprochenen Kündigung, die bei Rechtmäßigkeit zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen kann.